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Bundesversammlung in Osnabrück 2004

„Die Zukunft in Deutschland beginnt in den Köpfen und Herzen der Menschen“.

Mit dieser Erklärung zur Situation der Familie in der Gesellschaft endeten die Beratungen der 450 Delegierten der Bundesversammlung des Kolpingwerkes. Mit Elisabeth Kroesen, Jutta Sratmann, Helga Feldhaus, Dieter Boll und Alfred Riedel entschieden auch Vertreter aus den Kolpingfamilien des Kreises Borken über die weitere Entwicklung des deutschen Sozialverbandes .

Mit den Neuwahlen zum Bundesvorstand erfolgte das Signal zum Aufbruch der verbandlichen Arbeit. Mit Thomas Dörflinger (39, MdB) aus dem Diözesanverband Freiburg als neuen Bundesvorsitzenden, Barbara Breher (41) aus dem DV Augsburg und dem Münsteraner Ulrich Vollmer (46) als Stellvertreter erfolgte ein Generationswechsel in der ehrenamtlichen Leitung des Kolpingwerkes.
Inhaltlich nahmen die Delegierten die kirchlichen und gesellschaftlichen Realitäten zum Anlass, die Zukunft des Kolpingwerkes in den Blick zu nehmen.

Durch die Konzentration der verbandlichen Arbeit auf die konkrete Lebenssituation der örtlichen Kolpingfamilien und die verstärkte Vernetzung der verschiedenen verbandlichen Ebenen sollen künftig Kräfte mobilisiert und die innerverbandliche Solidarität gestärkt werden.

Der Osnabrücker Bischof Franz-Josef Bode nahm das Bibelzitat „Lasst Euch nicht aus der Fassung bringen“ um den Delegierten Mut zu machen zum Neubeginn: „Seid als Kolping bei den Menschen, dann ist mir um die Zukunft  des Kolpingwerkes nicht bang.“ Der ab-
BVbschließende Festakt stand ganz im Zeichen des niedersächsischen Ministerpräsidenten Christian Wulff. In seinem Festvortrag schloß er sich den Aussagen der verabschiedeten Erklärung zur Situation und Stellung der Familien in unserer Gesellschaft an. „Familienpolitik muß konsequent als Querschnittsaufgabe in den Mittelpunkt politischen Handelns gestellt werden. In Niedersachsen unterliegen alle neuen Gesetze einer Familien-TÜV-Prüfung“ so Wulff. Der Applaus der Delegierten war ihm damit sicher.

Fazit: Durch lange Beratungen sind hoffnungsvolle Wege gefunden worden, wie wir uns den  verbandlichen, gesellschaftlichen und kirchlichen Herausforderungen der Gegenwart und Zukunft stellen können. Nun gilt es, die getroffenen Beschlüsse in konkrete Arbeit in und mit den Kolpingfamilien umzusetzen.


Die Delegierten aus dem  Kolpingwerk Kreisverband Borken gratulierten den neuen Bundesvorsitzenden zur ihrer Wahl und wünschten gutes Gelingen bei den anstehenden Aufgaben. Von links: Elisabeth Kroesen (KF Bocholt Zentral) , Thomas Dörflinger, Barbara Breher, Jutta Stratmann (KF Bocholt Hl. Kreuz), Helga Felhaus (KF Legden), Dieter Boll (KF Stadtlohn), Ulrich Vollmer, Hermann-Josef Dyckhoff (Diözesanvorsitzender Münster) und Alfred Riedel (KF Bocholt Hl. Kreuz)


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